Bitte beachten: In der STRAZE weiterhin Masken tragen

Aus Rücksicht auf die vielen unterschiedlichen Personengruppen, die die STRAZE nutzen, bitten wir ausdrücklich darum, beim Besuch des Hauses und unserer Veranstaltungen weiterhin Masken zu tragen. 

Wir behalten uns außerdem vor, einzelne Veranstaltungen (insbesondere Konzert- und Tanzveranstaltungen) weiterhin unter 2G oder 2G+ Regeln anzubieten. Bitte informiert euch vorher auf der Seite der Veranstaltung. 

Das Programm in der Straze

MO 09
Mai
20:00 - 22:00h
Konzert / Party STRAZEkino STRAZEsaalSTRAZEkultur

STRAZEkino Spezial. Film plus Konzert.

Zum Tag der Befreiung: eine Dokumentation über die Wiener Swingjugend als Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus. Live-Jazz zur Einstimmung.

STRAZEkino Spezial. Film plus Konzert.
Schlurf. Im Swing gegen den Gleichschritt
Zum Film passendes, einleitendes Live-Jazzkonzert

Sie benahmen sich lässig und hatten lange Haare, sie liebten den Swing und den Jazz, sie hassten den Gleichschritt - die Schlurfs. In Europa, aber speziell in Deutschland und Österreich waren sie der jugendkulturelle Gegenpol zur Ideologie des Dritten Reiches. Und sie mussten dafür büßen.

Die Dokumentation von Monica Ladurner und Wolfgang Beyer erzählt von einer vergessenen Rebellion, die noch nie zuvor filmisch dargestellt wurde: In den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entschieden sich Tausende Jugendliche für eine Lebenskultur, die im diametralen Gegensatz zu den Idealen des nationalsozialistischen Regimes stand.

Die Dokumentation erteilt jenen das Wort, die - obgleich als Jugendbewegung von den Nazis verfolgt - später niemals als NS-Opfer anerkannt wurden, für deren Geschichte sich bisher nur ein kleiner Kreis von Fachleuten interessiert hat und deren Name auch heute noch - Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Herrschaft - ein Schimpfwort geblieben ist.

Der Film ist keine "Geschichts-Dokumentation" im klassischen Sinn, eher ein "historischer Krimi", in dem die Frage nach geschichtlichen Kontinuitäten gestellt wird, nach dem Fortwirken von "längst Vergangenem" in der Gegenwart. Es geht um Fragen, die damals so aktuell waren wie heute: Was passiert, wenn man jungen Menschen ihre Musik nimmt, wenn man ihre Tänze verbietet, ihren Lebensstil kriminalisiert, ihre Kultur als staatsfeindlich brandmarkt?

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms ,,Demokratie leben!”.

Spendenempfehlung: 0-7 Euro.